UnternehmensgeschichteAm 23. November 1998 gründen Alessandro Calderoni, Mario Cantù, Davide Mara und Piero Rusconi Clerici, in Mailand Ecofast Italia S.r.l. - Umwelttechnologie. Das Unternehmen, vormals die Eocfast SA mit Sitz in Locarno (Kanton Tessin) und 1994 von dem gebürtigen Basler Philippe Kneier gegründet, importiert und vertreibt in Europa mit gleichbleibendem Erfolg Lebensmittelabfallentsorger sowohl für den häuslichen als auch für den gewerblichen Gebrauch.
Dank der Synergie mit R.Wagner & C. S.p.A. operiert das Unternehmen im Bereich kaltlaminierten und gebundenen Stahl. Von Anfang an ist die Aktivität durch ein verbessertes technisches Knowhow gekennzeichnet, wodurch, erstmals in Italien, nicht nur wichtige Versuche im Bereich Lebensmittelabfallentsorger für den häuslichen Bereich zu Ende gebracht werden, sondern auch durch innovative Projekte, die auf eine Patentierung neuer Produkte/ Technologien für eine moderne, ökonomische und erträglichere Handhabung im Bereich Lebensmittelabfallentsorgung abzielt.
Im September 2007 verlegt Ecofast Italia ihren Hauptsitz nach Monza. Das Unternehmen findet in EMER S.p.A., seinerseits 1955 gegründet und u.a auf Putzhaushaltsgeräte spezialisiert, einen idealen Partner. Durch das Zusammenwirken von technischem und produktivem Knowhow beginnt die Herstellung neuer Geräte für die Handhabung von Lebensmittelabfällen.
Seit dem 19. Mai 2001 gehört die Ecofast Italia zu der Gruppe DRA (Dissipatori di Rifiuti Alimentari/ Lebensmittelabfallentsorger) von der Unione Imprese Difesa Ambiente/ Union Umweltschutzverbände (UIDA), der Föderation ANIMA Federazione delle Associazioni Nazionali dell'Industria Meccanica Varia ed Affine/ Nationaler Verbände der Metallindustrie, die zum System CONFINDUSTRIA gehören.
Verzeichnis der Experimente1998 Gemeinde von Camposampiero (PD)
Experiment Projekt FUS 20, Lieferung von 250 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch
Technisch-wissenschaftlicher Versuchsleiter: Universität von Padua;
1999 Gemeinde von Castel di Sangro (AQ)
Experiment Projekt FUS 20,Lieferung von 250 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch an unseren Vertreiber Ecodepura S.r.l.;
2000 Gemeinde von Serrapetrona (MC)
Experiment Projekt FUS 20, Lieferung von 25 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch;
2005 Gemeinde von Monghidoro (BO)
Experiment Projekt FUS 20, Lieferung und in Betriebnahme von 100 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch n. 2 Arbeitsstationen für gewerblichen Gebrauch.
Technisch-wissenschaftlicher Versuchsleiter: Universität von Ancona.
2005 Gemeinde von Gagliole (MC)
Experiment Projekt FUS 20, Lieferung und in Betriebnahme von 54 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch, davon sind n. 4 mit einem Qualitätsdatenübertragungssender ausgestattet und eine Arbeitsstation für gewerblichen Gebrauch.
Technisch-wissenschaftlicher Versuchsleiter: Universität von Ancona.
2005 XII Gemeinde von Montana "Monti Ernici" (FR)
Lieferung von 300 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch.
2005 Gemeinde von Fiumicino (Rom)
In Betriebnahme von n. 6 Geräten für gewerblichen Gebrauch zur Dehydrierung der Lebensmittelreste - Projekt FUS 20 High Selection.
In Ausführung:
2006 Sistema Ambiente S.p.A. ( Azienda Municipalizzata di Lucca)
Lieferung und in Betriebnahme von 700 Lebensmittelabfallentsorgern für häuslichen Gebrauch.
Technisch-wissenschaftlicher Versuchsleiter: Universität von Bologna.
UmweltUmweltschutz hat für Ecofast höchste Priorität. Darauf basiert auch der Erfolg unseres Unternehmens und nicht zuletzt die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir verfolgen dieses Ziel mit hervorragender modernster Qualität und Technologie.
Ecofast hebt hervor, dass die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Umweltperformance zu signifikanten wirtschaftlichen und finanziellen Vorteilen führt. Darüber hinaus verbürgt sich das Unternehmen für die Anerkennung der gesetzlichen Bestimmungen und bestehenden Umweltnormen. Wir garantieren einen ökologisch absolut korrekten Produktionsablauf, indem wir darauf achten, jeden negativen Einfluss auf die Umwelt zu minimieren. Wir realisieren Programme zur Verbesserung der Umwelt, die mit den internationalen Normen ISO 14001:2004 in Einklang stehen .
Klicken Sie hier, um die Zertifikate anzuzeigen


DER GEBRAUCH DER LEBENSMITTELABFALLENTSORGER
DAS EXPERIMENT VON CAMPOSAMPIERO (PD) Am 6. April 1998 starteten das Consorzio Tergola, das Consorzio Bacino "Padova Uno", l'AMNIUP – Umweltabteilung der Padova Servizi SpA, das Unternehmen Ecofast SA - Environmental Technology und die Universität von Padua - Abteilung “Processi Chimici dell'Ingegneria“ gemeinsam ein Experiment der mittleren Skala, das drei Wohngebiete von Camposampiero (PD) einbezog: Es handelt sich dabei um eine Kleinstadt von ungefähr 10.000 Einwohnern mit ca.3.000 Familien. Hier wurde am 1. April 1996 mit der getrennten Abfallsammlung begonnen. Getrennt wurde nach Bio- und Grünabfall, Papier, recycelbarer Trockenmüll (Glas, Aluminium, Plastik), giftigen Abfällen, Sperrmüll und nicht wiederverwertbarem Trockenmüll. Für diese Leistung wurde die Gemeinde 1997, 1998 und 1999 von der Umweltvereinigung Legambiente mit der Qualifikation "Comune Riciclone" ausgezeichnet.
Das Experiment umfasste die Installation von 150 Lebensmittelabfallentsorger in einem Komplex benachbarter Haushalte: 107 davon leiteten für ca. 12 Monate in ein komplett überwachtes Abflussnetz ein (vom 18/05/98 bis 20/06/99).
Der dafür verwendete Lebensmittelabfallentsorger ist ein Standardmodell 1/2HP (380Watt) und ist für einen 5 - Familienhaushalt geeignet.
Die analytischen Profile waren die Folgenden:
am Ende der Abflussleitung in Via Venezia wurde im Inspektionsbrunnen der Kanalisation eine Mischeinrichtung installiert, die den Rückfluss homogenisierte.
am Anfang zur kommunalen Kläranlage (und damit am Ende der Kanalisation, wo die diversen Leitungen zusammentreffen, einschliesslich der zu überwachenden)
am Ausgang derselben Die Elimination des organischen Abfalls (FUD) oder der Lebensmittelreste mittels eines Lebensmittelabfallentsorgers birgt im Vergleich zu einer getrennten Müllsammlung mit Kraftfahrzeugen zahlreiche umweltverbessernde und wirtschaftliche Vorteile. Eine Reduzierung der zu sammelnden und zu handhabenden Abfallmenge führt zu weniger Fahrten und Kosten, die das Sammeln von „Tür zu Tür“ mit sich bringen, zu weniger Lärm und geringere Verschmutzung der Atmosphäre durch weniger Verkehr .
EFFEKTE DER INSTALLATION AUF DIE ABFLüSSE Installation: Installationsprobleme haben sich bei Keramikspülbecken ergeben (1,5% der Fälle), teilweise verstopften Abflussrohren (8,1% der Fälle) oder bei Bleirohren mit geringem Durchmesser (4% der Fälle).
Kanalisation und Hebebühne: in dem von dem Experiment betroffenen Gebiet erfolgten zwischen 7 und 10 Säuberungsaktionen.
Das Material, das die Verstopfung herbeiführte, bestand aus einem Gemisch aus Fett, Putzmittel, Haare und Fasern.
Chemie und Klärung: die Zusammensetzung des zerkleinerten und kontrollierten Materials: Totalfeststoffe (SS), Totalstickstoff (TKN), öle, Fette, Organisches (BOD und COD)Parametervariationen, die sich aus dem Brunnen des Viale Venezia ergeben:
- TKN, die Konzentration ist von 24,27 auf 41,18 mgN/l gestiegen
- Öle und Fette, ihre Konzentration ist von 13,49 auf 31,54 mg/l gestiegen
- Feststoffe und BOD, ihre Konzentration hat keine Veränderung.
- COD, die Konzentration ist von 379,25 auf 424,22 mgO2/l gestiegen.
Die am meisten signifikanten Variationen am Eingang der Kläranlage betrafen:
- TKN, die Konzentration ist von 28,28 auf 39,05mgN/l gestiegen.
- Öle und Fette, die Konzentration ist von 9,13 auf 24,5 mg/l gestiegen.
Es werden derzeit Untersuchungen angestellt, ob diese erhöhten Werte auf eine Veränderung des Verwaltungssystems der Lebensmittelabfälle des nahe gelegenen Krankenhauses zurückgeführt werden können, welches die Kläranlage mit ca. 20% der Kapazität in Anspruch nimmt.
POSITIVE ASPEKTE, DIE VON DEN BEWOHNERN FESTGESTELLT WURDEN
Die Verwendung des Lebensmittelabfallentsorgers führt zu keiner signifikanten Erhöhung des familiären Wasser- und Elektrizitätsverbrauchs; auch wurde der Geräuschfaktor von den meisten Personen (86,6%) als akzeptabel empfunden.
Unter dem Gesichtspunkt der sozialen Erträglichkeit hat dieses System weitere positive Ergebnisse: 91% der Benutzer, die an dem Experiment teilgenommen haben, haben sich dazu sehr positiv geäussert; sie bestätigten, dass die Entsorgung des FUD mittels Lebensmittelabfallentsorger wesentlich bequemer sei, als die normale Abfalltrennung (man muss keine bestimmte Tage einhalten) und sie schliesst die grössten Probleme, die mit der Handhabung von organischem Abfall zu tun haben, aus (Geruchsentwicklung, Insekten und tropfende Abfallbeutel).
UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN
Die aktuellen Gegenüberstellungen und Daten bestätigen den geringen allgemeinen Einfluss des häuslichen Lebensmittelabfallentsorgers auf die Kläranlage der Gemeinde von Camposampiero.
Die Qualität des Rückflusses wurde hinsichtlich der Parameter nicht signifikant verändert, als da sind : BOD, SS und COD.