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Frequently Asked Questions

Was ist ein Dehydrator?

Die Dehydrierer, die aus einem Lebensmittelabfallentsorger (DRA) und einem Trennungsapparat für zerkleinerte Abfälle mittels Wasser, (normalerweise durch einen Zentifugalprozess entstehend) bestehen, führen zu einer drastischen Volumens- und Gewichtsverringerung der Lebensmittelabfälle.
Während der mechanisch ausgepresste Feststoffanteil (der Satz) in einem Behälter gesammelt und in Kompostieranlagen weitergeleitet wird, was keines weiteren Siebprozesses bedarf, da das Eingangsmaterial homogener und frei von Fremdstoffen ist , kann das Restwasser sinnvoll und mit geringem Baktereineinsatz für den biologischen Abbauprozess des Stickstoffs und des Phosphors in den Kläranlagen verwendet werden.
Der Einsatz dieses Gerätes empfiehlt sich allem voran im Restaurationsbereich, aber Ecofast hat neue Ideen für den Privathaushalt entwickelt.(vedi SNOP e Sistema Remoto Condominiale).

Warum ist ein Dehydrator sinnvoll?

Indem sie zu einer drastischen Reduzierung des Volumens und des Gewichts der Lebensmittelabfälle führen, erhöhen sie das Sammelvermögen.
Dank ihres Gebrauchs lassen sich folgende Vorteile erzielen:
  • Weniger Kosten bei der getrennten Müllsammlung, dem Transport und der Zersetzung der Lebensmittelabfälle
  • Es wird mehr Abfall in getrennter Form gesammelt
  • Logische, positive Auswirkung: Weniger Lastwagenverkehr, weniger Mülltonnen und weniger Gestank auf den Strassen.
  • Kein Problem der Zersetzung in der Kanalisation
  • Erhöhung der organischen Ladung, die in der Kläranlage für die Beseitigung der Nährstoffe benötigt wird
  • Trockenabfall und daher weniger umweltbelastend.
  • Das gesammelte MateriaI ist schliesslich für den Kompostierungsprozess fertig.
    • homogen;
    • selektioniert
    • von geringer Leitfähigkeit
und daher besser geeignet als Dünger für die Landwirtschaft, als es in der Deponie zu zersetzen.

Trägt der Gebrauch eines Lebensmittelabfallentsorgers zu einer Verbesserung des abfliessenden Wassers bei bzw. zu einer Verbesserung der Umwelt?

Ja, und insbesondere in Anlagen mit „niedriger organischer Ladung“ (wie die meisten in Italien vorkommenden Anlagen), in denen normalerweise kostspielige Chemikalien, wie z.B. Essigsäure, Methanol oder andere (die eine Rolle für das Gleichgewicht einer Kläranlage spielen) für den Abbau der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor verwendet werden. Der Gebrauch der Lebensmittelabfallentsorger begünstigt die Zufuhr von Kohlenstoff, schnell verfügbar für die Prozesse BNR zum Nulltarif für den Verwalter. Darüber hinaus kann die elektrische Energieeinsparung für den Selbstverbrauch von Bedeutung sein, wenn die Anlage mit einem anaeroben Zersetzer für die Biogasproduktion ausgestattet ist (&Euro; 2,8/AE Jahr). Die Tabelle fasst die Daten einer 2001 von der Universität Hannover (ISAH), unter der Leitung der Professoren Rosenwinkel und Wendler, durchgeführten Studie über den Einfluss des zerkleinerten organischen Anteils auf die Kläranlage zusammen.

  Domestic waste water loads*
g/(capita*d)
Additional loads
due to FWD
g/(capita*d)
Application %
Flow 128 l/(capita*d) 4,5 l/(capita*d) 3,5
Screenings 0,016 0,17 5
Grit 0,04 0,042 5
COD tot. 120 18-36 15-30
BOD tot. 60 6-15 10-25
TKN 11 1,5 5-10
P tot. 1,8 0,13-0,25 7-14
SS 70 28-40 40-60
C/N 2/1- 5/1 25/1 +++
Primary sludge 45 - 54 20 - 40 50 - 70
Surplus sludge 10 - 35 5 - 20 10 - 40
Raw sludge ca. 80 ca. 50 ca. 62
Digested sludge 48 - 60 15 - 18 30 - 50
Biogas 16 - 25 L/(E*d) 16 - 25 L/(E*/d) 90 - 100

*for Germany (after the German waste water associations working paper A 131 (ATV,2000))

Hinsichtlich der Umwelt, kann festgestellt werden, dass die Reduzierung der Emissionen (siehe unsere Kalkulation für den Umwelteinfluss) und der Perkolate ohne Zweifel einen offensichtlichen Vorteil für die Umwelt bedeutet und zu einer ganz allgemeinen Verbesserung der Hygiene und der öffentlichen Gesundheit führt. Zu Ihrer Information, die Gemeinde New York hat nach einem zweijährigem Experiment, das in einigen Zonen der Stadt (Queens, Brooklyn und Manhattan) durchgeführt wurde, das seit 1994 geltende Verbot des Gebrauchs von Lebensmittelabfallentsorgern aufgehoben und die Bürger seit 2000 vermehrt durch einen Zuschuss von 300 US Dollar zu ihrer Installation motiviert.

Kann sich der Gebrauch eines Lebensmittelabfallentsorgers negativ auf den geregelten Abfluss auswirken?

Während es keine Vorurteile für getrennte Abwasserleitungen gibt, d.h. unterschiedliche Leitungen für weisses und schwarzes Wasser, können bei gemischten Leitungen, d.h. jene, in die sowohl schwarzes Wasser, als auch Regenwasser eingeleitet wird, in Zeiten starker Regenfällen Probleme enstehen, da der überfluss überläuft und die auf der Wasseroberfläche schwimmenden Feststoffe in die Umwelt abgibt. Dies geschieht besonders in Zeiten, wenn starke Regenfälle auf lange Trockenperioden folgen. Diese oben beschriebenen Phänomene beunruhigten die Stadtverwaltung von New York; diesbezüglich durchgeführte Experimente beseitigten allerdings diese Besorgnisse. Unabhängig davon, wie gross das Ausmass des Phänomens auch sein mag, dass es zu Besorgnis bei den Ente Gestore führt (und das, wie wir unterstreichen möchten, unabhängig vom Gebrauch eines Lebensmittelabfallentsorgers), gibt es einige Vorsichtsmassnahmen, die man treffen kann, beispielsweise durch die Wahl von überschwemmungsbassins, in denen sich das Wasservolumen speichert und nach und nach in Trockenzeiten abgeleitet wird, wodurch die Kanalisation frei bleibt oder durch die Wahl von wannen der indirekten Lamellierung. Da die zerkleinerten Lebensmittelreste eine Zusammensetzung und Dichte ähnlich des Rückflusses haben, dürfte es aber im Grunde zu keinen funktionellen Störungen des Abflussnetzes kommen Geschwindigkeit.

 Chemical composition of %C %H %O %N %S
       Sewage 59,7 9,5 23,8 7,0 0
       Ground food waste 50,5 6,7 39,6 2,7 0,4

(Universität Wisconsin – Technischer Vergleich von 5 Systemen für die Handhabung von Lebensmittelresten – 1998). Hinsichtlich der Ablagerung der Feststoffe möchten wir die Studien über die „Granulometrie der unterschiedlichen Bestandteile der FORSU“ und ihrer Ablagerungsgeschwindigkeit zusammenfassen, die erst kürzlich von der Universität Ancona durchgeführt wurden. Ein Vergleich zwischen der Ablagerung der zerkleinerten FORSU und der Feststoffe in der Kanalisation kann durchgeführt werden, wenn man das Verhalten des zurückfliessenden Wassers in Betracht zieht, entnommen am Anfang der Kläranlage vor der Station hebe gleichzeitig mit der kurs der punkt-masse und den Gehalt in Feststoffen 10-fach höher veranschlagt. Diese Messbedingung bedeutet, dass die gemessene Ablagerungsgeschwindigkeit unterhalb jener realen ist und damit im Fall eines Vergleichs mit der zerkleinerten FORSU extrem sicher ist. Das Verhalten des Rückflusses am Anfang der Kläranlage in Ancona-ZIPA, Falconara (AN), Jesi (AN), wird in der Tabelle 2 (Bolzonella et al 2002) wiedergegeben.

Tab.1 Daten zur feinkörnigen Sedimentation (Bolzonella et al; 2002).

Product
fraction
Dimension
(mm)
Floating fraction
(%)
Sedimentation speed
(mh-1)
  Avg. Dev. Std.
Fruit >=0.84 78.0 16.6 4.0
<0.84 54.7 3.3 0.8
Pasta-Bread >=0.84 0.0 22.7 3.1
<0.84 8.0 1.7 0.4
Vegetable >=0.84 0.0 19.4 3.3
<0.84 37.3 2.3 0.4
Meat >=0.84 62.0 17.3 1.1
<0.84 30.3 4.0 0.5
Fish >=0.84 0.0 24.5 1.6
<0.84 40.0 11.3 1.2

Tab. 2 Geschwindigkeit der Sedimentation der Feststoffe im Abflussystem.

Sewage TSSmg/l Sedimentation speed (m/h) Dev. Std.
Ancona-ZIPA 3289 15.5 1.8
Falconara- AN 2125 14.0 2.9
Jesi - AN 800 10.1 0.4

Ein weiterer Vergleichsschluss ergibt sich aus der Geschwindigkeit der Sedimentierung anderer Feststoffe und ihres Zersetzungszustandes, die in der Kläranlage vorhanden sind. Siehe Tab. 3 (Metcalf & Eddy, 1991).

Tab. 3 Geschwindigkeit der Sedimentation einiger bestimmter Feststoffe in der Kläranlage.

MATERIAL SEDIMENTATION SPEED
m/h
Sand 65 mesh 69
Sand 100 mesh 46
TSS in primary clarifier 1,8
TSS in secondary clarifier 1,1

Aus einem Vergleich der Tabelle 2 mit Tabelle 3 geht hervor, dass das Gravitationsverhalten der Rückflüsse in den untersuchten Anlagen (Tab.2) perfekt mit den unterschiedlichen Materialien übereinstimmt, die in Kläranlagen vorkommen können; andere Versuchsergebnisse hätten die Signifikanz der Methodologie und der gebrauchten Materialien reduziert und ein anormales Verhalten hinsichtlich des Abflussnetzematerials unterstrichen. Aus der Applikation der Ergebnisse von Tabelle 2 mit dem Gravitationsverhalten diverser körniger Bestandteile des FORSU (Tab.1) folgt Tab.4, der Beitrag der festen Ablagerungen im Netz des FORSU, zerkleinert und eingeleitet in das Abwassernetz.

Tab. 4 Verhalten der im Abflussystem verbliebenen Feststoffe (Bolzonella et al; 2002).

Food waste
Granulometric
distribution (%)
TSS load
into WWTP
(%)
TSS
settled
(%)
 
< 0.84 mm
> 0.84 mm
< 0.84 mm
> 0.84 mm
Fruit
79.0
21.0
79.0
19.5
1.5
Pasta-bread
42.1
57.9
42.1
37.5
20.4
Vegetable
56.1
43.9
56.1
36.2
7.7
Meat
33.4
66.6
33.4
57.7
8.9
Fish
63.9
36.1
63.9
26.8
9.3
Food waste
50.1
49.9
50.1
33.1
16.8

Tatsächlich setzen sich nicht mehr als 17% der im FORSU transferierten Feststoffe als Ablagerung fest, während alle anderen in die Kläranlage gelangen. Dieses Ergebnis resultiert aus:
  • der Applikation der Ablagerungsgeschwindigkeit der Feststoffe, die im eigentlichen Abflussnetz transportiert werden und die eine 10-fach höhere Konzentration zeigt.
  • Aus der Bestimmung der Ablagerungsgeschwindigkeit der verschiedenen Bestandteile, aus denen sich das FORSU zusammensetzt, wo nur die sich am schnellsten ablagernden Partikel in Betracht gezogen werden.
Man kann annehmen, dass das Endergebnis äussert positiv ist und die Möglichkeit zulässt, zerkleinerte FORSU in schwarze und gemischte Abwassernetze einzuleiten.

Was ist RE-WISE und Si.Qu.R.O.?

"RE-WISE" è Ein Projekt in Partnerschaft mit der EU, finanziert von der EACI (European Agency for Competitiveness and Innovation) im Zusammenhang mit der IEE ( Intelligent Energy - Europe) hervorgehend aus der Technologie von Ecofast Italia S.r.l. (sistema SI.QU.R.O.). Das Ziel von Re-WISE ist die Förderung eines integrierten Systems für die dezentralisierte Produktion von Elektrizität und Biogaswärme aus organischen Lebensmittelabfällen. Dieses Ziel soll durch den erhöhten Gebrauch von häuslichen Lebensmittellabfallentsorgern der zweiten Generation erreicht werden, welche in der Lage sind, die in das Abwassernetz eingeleitete Menge zu quantifizieren. Durch den Gebrauch dieser Infrastruktur als Entsorgungsweg für den Biomüllanteil des Haushaltsabfalls, wird der Biogasanteil in den Kläranlagen deutlich erhöht und das Abwasser, vorgesehen für die anaerobe Handhabung des sekundären Schlamms, in einem Prozess der Codigestion der beiden unterschiedlichen Substraten.

Was ist FUS 20?

FUS steht für Bio- und Restmüllanteil. Das bedeutet, dass für eine Wiederverwertbarkeit der Materialien eine korrekte Trennung des Hausmülls in beide Bereiche von jedem einzelnen Haushalt vorgenommen werden muss. "20" steht dagegen für das 20. Jhr., in welchem das System eine weite Verbreitung in unserem Land gefunden hat. Primäres Ziel des Systems FUS 20 ist es, alle Haushaltsüberreste in einen weiteren sicheren hygienischen Ablauf einzuleiten, der weniger Einfluss auf die Umwelt und das Strassentransportsystem bedeutet und der sowohl für jeden einzelnen Bürger als auch für die Gemeinden weniger kostenaufwendig ist.
Auf diese Weise kann sich der Prozentsatz des getrennten Mülls bedeutsam erhöhen und einen wichtigen Schritt in Richtung Realisierung der gesetzten Ziele des Deskrets Ronchi bedeuten.

Das System basiert auf dem Gebrauch eines Haushaltselektrogeräts, dem Lebensmittelabfallentsorger, der unterhalb des Küchenspülbeckens angebracht wird. Dieser reduziert die Lebensmittelabfälle zu einer Art flüssiger, breiartigen Masse, die direkt in das Abflussnetz eingeleitet wird. Von dort gelangt die Masse, ohne dass ein Behälter oder ein anderes Transportmittel benötigt wird, in die Kläranlange. Der entstandene Schlamm kann nun leicht entweder in eine Energiequelle umgewandelt werden (über Vergasung) oder in Qualitätskompost, indem "Grünabfälle" (Blätter, Gras, kleingeschnittene Zweige) und Frischabfälle vom Obst- und Gemüsemarkt hinzugefügt werden. Der Lebensmittelabfallentsorger ermöglicht die vollständige Verwertung des organischen Haushaltsabfalls. Der Energiegehalt des verbleibenden Restmülls wird erhöht und der Verschmutzungsgehalt des städtischen Müllaufkommens vermindert .

Das System FUS 20 ist überall da anwendbar, wo die Kanalisation in einer Kläranlage endet. Es ist trotzdem empfehlenswert, die Installationen von Fachleuten durchführen zu lassen, die besser als jede andere Instanz mit der Materie vertraut sind und die Kapazität, bzw. Flexibilität der Kläranlage sowie den Zustand des Abflussnetzes einschätzen können. Die Umweltabteilung der Azienda Padova Servizi und Ecofast Italia raten den zuständigen Behörden zu einer schrittweisen Umstellung von der traditionellen Biohaushaltsmüllsammlung zu dem System mit dem Lebensmittelabfallentsorger, wobei dieser Service ausser der Installation auch die regelmässige Wartung durch Spezialunternehmen umfassen sollte, die die Sicherheit der Anlage gewährleisten.

Die Art und Weise der Installation muss von Fall zu Fall entschieden werden; das Spülbecken sollte nicht verändert werden, die elektrischen Normbestimmungen sind einzuhalten. Die Kosteneinsparung durch das Wegfallen der Abgaben für die getrennte Abfallsammlung und die Entsorgung des Biomülls deckt die Kosten für das System FUS 20 vollauf, sowie die meisten Kosten für die Kläranlage. Darüber hinaus darf sich jeder Bürger darüber freuen, mit dem Gebrauch des Lebensmittelabfallentsorgers einen wichtigen Beitrag zur Mengenreduzierung des anfallenden Haushaltsabfalls geleistet zu haben.

Die Beziehung mit den zuständigen Behörden wird durch ein Abkommen geregelt, mit welchem der von Ecofast bevollmächtigte Serviceverwalter gegen einen Beitrag von jedem Nutzer bestimmte Lasten übernimmt.

Kalkulieren Sie die Wirtschaftlichkeit des Systems FUS 20.

Der Lebensmittelabfallentsorger hat die gleichen Kosten wie seine Installation. Er bedeutet einen Kostenaufwand, der in kurzer Zeit wieder ausgeglichen wird, dank der an anderer Stelle bereits aufgeführten Motiven: Also sowohl niedrigere Kosten für die Mülltrennung, als auch für die Zersetzung der Lebensmittelreste oder auch FUD in der Entsorgungsanlage oder in den Kompostieranlagen oder in der Thermokompustion mit Energeiwiedergewinnung.
Das dargelegte System ermöglicht es, die volle Investition zu kalkulieren, die anfallen würde, um alle oder einen Teil der Bevölkerung Ihrer Stadt mit einem Lebensmittelabfallentsorger auszustatten und diese mit dem Kostenaufwand für die Sammlung und der Handhabung, der von der gleichen Bevölkerungszahl produzierten organischen Abfällen, zu vergleichen. Die somit notwendige Zeit, um den sogenannten "break even point" zu erreichen.
Das errechnete Datum ist variabel und hängt sowohl von dem finalen Verwendungszweck des entstandenen Schlamms als auch von der Verbreitung des Lebensmittelabfallentsorgers ab. Eine weitere Komponente ist, ob dieser für die Herstellung von Qualitätskompost wiederverwendet werden kann.

(Für die Kalkulation beziehen Sie sich auf:Kalkulation).


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